Foto: Kris Haamer
Früher war alles besser. Da wurden neue Blogger und ihre Blogs in der noch überschaubaren Blogosphäre persönlich begrüßt und Blogschließungen kollektiv betrauert. Man konnte quasi alle deutschsprachigen Blogs in seiner Blogroll unterbringen.
Es gab keine Diskussionen darüber, ob es nun das oder der Blog heißt, denn damals wusste einfach jeder, dass es das Blog heißt. Die Blogosphäre konnte in keine Krise geraten, da man sich selbst nicht zu wichtig nahm und das eigene Weblog nicht den Anspruch hatte, die Welt verändern zu wollen. An das Geldverdienen mit Blogs war nicht zu denken, da es Google AdSense noch nicht gab. Webspace war noch teuer und die Installation einer Blog-Software kostete Schweiß, Blut und Nerven. Doch dann kam WordPress:
Die erste stabile Version von WordPress erschien am 3. Januar 2004.
Und Six Apart, deren Blogsoftware Movable Type bis dahin Marktführer war, machte einen entscheidenden Fehler:
With the release of version 3.0 in [May] 2004, there were marked changes in Movable Type’s licensing, most notably placing greater restrictions on its use without paying a licensing fee.
Ab der zweiten Jahreshälfte 2004 begann der unaufhaltsame Aufstieg von WordPress und Bloggen wurde zum Massenphänomen.
Daher meine persönliche Meinung: Altblogger darf sich nennen, wer vor der zweiten Jahreshälfte 2004 begonnen hatte zu bloggen.
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Hach, jetzt hab ich schon wieder den Geburtstag meines Weblogs verpasst. Naja, ich vernachlässige es in letzter Zeit auch recht oft…
Jedenfalls war es gestern vor acht Jahren, als ich den ersten Blogbeitrag verfasste. Damit kann ich mich schon zu den Blog-Opas in diesem Lande zählen, wie ich finde.
Das Dashboard von WordPress verrät mir, dass es aktuell 2.297 Artikel und 2.070 Kommentare gibt. Allerdings sind bei diversen Umzugsaktionen von einem Blogtool zum anderen viele Artikel und noch viel mehr Kommentare verloren gegangen.
Leider dümpelt dieses Weblogs zur Zeit ja nur so vor sich hin. Ich halte zwar nichts von dem Spruch “Blogs sind tot”, aber in den vergangenen acht Jahren sind eben doch sehr viele neue Publikationsmöglichkeiten im Netz hinzugekommen, die man alle einmal ausprobieren und versuchen will, für sich das Optimale herauszuholen. Außerdem ist es immer noch ein Hobby, deshalb muss ich mich hier auch nicht stressen.
Evtl. gäbe mir ja ein erneuter Umzug auf eine andere Plattform neue Motivation, der Zeitpunkt wäre gerade richtig, WordPress ist immerhin die reinste Katastrophe! ;-) Zur Zeit spiele ich wieder recht gerne mit Textpattern rum, das mit der Version 4.2.0 einen wirklich großen Sprung nach vorne gemacht hat.
Naja, man wird sehen, was die Zeit bringt. Jedenfalls ist das alles hier, also das mit dem Internetz, Web 2.0-Gedöns usw. noch lange nicht vorbei für mich. :-)
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Nach dem Upgrade auf WordPress 2.8 geistern Nachrichten von Fehlermeldungen über unzureichenden Arbeitsspeicher im Internet herum. Ich kann mich nicht beklagen:

Und das Ganze bei 15 aktivierten Plugins. Erfreut habe ich auch festgestellt, dass mir mein Webhoster 99 MB an Speicher zur Verfügung stellt. Andererseits wäre der dann ja auch bei fünf WordPress-Installationen ausgereizt, oder sehe ich da was falsch? Ich kenne mich mit der Thematik ja nicht so aus.
Nun ja, jedenfalls sollte man den Speicherverbrauch bei WordPress immer im Blick behalten, vor allem, nachdem man neue Plugins installiert hat, die sind nämlich bekanntlich die größten Speicherfresser, vor allem, wenn sie nicht sauber programmiert sind. Und wenn man, wie ich, sich nicht im Code zurecht findet, dann kann man mit solchen Plugins seinen Server schon mal an die Wand fahren.
So eine schöne Statusmeldung über den Speicherverbrauch bekommt man übrigens mit dem Plugin WP-Memory-Usage nicht nur im Dashboard, sondern auch in der Fußzeile auf jeder Seite im Backend von WordPress präsentiert.
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Zwar habe ich aus Zeitgründen die Aktion Ein ♥ für Blogs verpasst, aber dafür habe ich mir heute die Zeit genommen, mal wieder eine Blogroll einzurichten. Ist in der äußersten rechten Spalte unter der Werbung zu finden.
Die Aktion von StyleSpion fand ich zwar klasse und überfällig, aber sie wäre nicht so notwendig gewesen, wenn die meisten Blogger noch ihre guten alten Blogrolls betreiben würden. Die hatte man hauptsächlich für sich selbst, als Linkliste zum Abgrasen, als es noch kein RSS gab. Als positiver Nebeneffekt dieser Blogrolls entstand die so vielgerühmte gute Verlinkung zwischen den Blogs.
(Die SEO-Legende, dass viele externe Links die Position in Googles Suchergebnissen negativ beeinflussen könnten, tat ihr Übriges dazu. Siehe dazu den ausgezeichneten UPLOAD-Artikel Wer nicht verlinkt, schneidet sich ins eigene Fleisch)
Mit der Einführung und Verbreitung von RSS war die Blogroll für den Blogger selbst nicht mehr so essentiell, schließlich las man ab sofort im Feedreader und wurde zeitnah benachrichtigt, wenn es neue Artikel gab. Zudem ist die Pflege einer Blogroll natürlich auch zeitaufwändig, es soll schließlich die einen oder anderen Blogs geben, die des Öfteren ihren Standort im Netz verändern ;-)
Nun ja, jedenfalls will ich ab heute wieder in der Blogroll die Blogs auflisten, die ich gerne lese. Die Liste ist momentan längst nicht vollständig, aber ein Anfang ist gemacht. Die Blogroll ist nicht für mich, sondern für meine Leser, um andere interessante Blogs entdecken zu können und für die verlinkten Blogger, um meine Wertschätzung ihnen gegenüber auszudrücken :-)
Zu Hilfe kommt mir dabei das ausgezeichnete WP-Plugin Feed Reading Blogroll von Jan Weinschenker (gefunden via). Ich setze es hier sehr spartanisch ein, eigentlich nur, um die Reihenfolge nach den Aktualisierungszeiten zu sortieren und diese auch anzuzeigen, damit es nicht zu unübersichtlich wird.
Aber ich finde es ungemein praktisch, dass ich nur die Blogadresse eingeben muss, der Feed wird in der Regel durch Googles Feed-Discovery zuverlässig entdeckt.
Wer auch mit dem Gedanken spielt, mal wieder eine Blogroll in seine Sidebar einzufügen, sollte die Benutzung dieses Plugins unbedingt in Erwägung ziehen.
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Seit heute ist hier ein neues Theme im Einsatz. Es nennt sich BASE und ist vom südafrikanischen Webdesigner Cobus Bester, der auf seiner Website noch ein paar andere schöne WordPress-Themes im Angebot hat.
Mit gefällt der minimalistische Stil sehr und ohne die vielen grafischen Bestandteile, wie sie das vorherige Theme hatte, lädt die Seite ratzfatz. Nebenbei möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass ich keinerlei Caching-Plugins verwende, die gute Performance ist einzig und alleine dem Webhoster WebFaction zu verdanken :)
Außerdem habe ich mehr Werbung geschaltet, das dürfte in der Regel aber kein Stammleser mitbekommen, denn die Anzeigen werden nur für Besucher geschaltet, die über Suchmaschinen kommen.
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Seit wenigen Minuten läuft hier unter der Haube die neueste Beta von WordPress 2.7. Und ich muss schon sagen, huihuihui, sieht wirklich lecker aus im Backend! ;)
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Nachdem ich vor knapp zwei Wochen das alte Blog und das neue zusammengeführt hatte, stelle ich gefühlt fest, dass hier etwa doppelt so viele Besucher von Google, vor allem bei den alten Beiträgen, aufschlagen.
Ein ähnliches Gefühl hatte ich schon einmal, als ich WordPress eingesetzt hatte; die Besucherzahlen von Google schnellten nach oben. Warum dem so ist, kann ich mir nur damit erklären, dass Google von WordPress betriebene Blogs in den Suchergebnissen bevorzugt.
Was ich allerdings sehr, sehr ungerecht finden würde. Schließlich gibt es noch andere, auch bessere, Blogmaschinen als WordPress.
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Dank der tollen Arbeit der Infogurke (Martin Spütz), die das Subscribe to comments-Plugin den hiesigen Verhältnissen angepasst hat (Grund siehe hier), können viele WP-Blogger in Deutschland wieder aufatmen und ihren Kommentarschreibern eine Möglichkeit zum Abo anbieten.
Und zwar mit dem erwünschten Double-Opt-In-Verfahren. Glücklicherweise so gelöst, dass man nicht bei jedem Abo seine E-Mail-Adresse bestätigen muss, sondern nur erstmalig. Ich denke, das ist eine gute Lösung und steht auch kommentarwilligen Besuchern nicht zu sehr im Wege. Gleichzeitig sollte man damit das Abmahnrisiko um einiges verringern können. Falls es irgendwelche Probleme damit geben sollte, bitte in den Kommentaren (höhö!) melden… ;)
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Letzte Nacht hat also wieder die normale Zeitrechnung begonnen. Die Uhren im Haushalt wurden, soweit sie das nicht schon selbst gemacht haben, eine Stunde zurück gestellt.
Als Blogger muss man natürlich auch daran denken, sein Blogsystem umzustellen. WordPress-Usern empfehle ich ja immer das Plugin Automatic Timezone. Einmal aktiviert braucht man sich nämlich um gar nichts mehr kümmern. Das Plugin weiß ganz genau, wenn es die Uhrzeit auf Sommerzeit und wieder zurückzustellen hat. Sehr praktisch das!
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Aufmerksame Beobachter, die auch ab und zu mal auf diesem Weblog vorbeischauen und nicht nur im Feedreader lesen, werden feststellen, dass sich die Seitenleiste um einiges verlängert hat.
Der Grund ist offensichtlich. Alle Artikel von 512MB.net habe ich hierher migriert und endlich ist zusammen, was zusammen gehört, der Slogan Blogging since 2001 endlich keine leere Hülse mehr.
Da sich die alte Datenbank und die neue auf unterschiedlichen Webhostern befanden, war der Import nur über einen kleinen Umweg möglich. Geklappt hat er aber. Außerdem liegen nun alle Grafiken, Bilder etc. am richtigen Ort.
Eine riesige Hilfe bei der Weiterleitung ist in der Tat WordPress, das mittlerweile einfach so durch den URL-Titel den richtigen Artikel auswählt, auch wenn die URL auf 512MB.net ein anderes Schema hatte als hier. So genügt also eine einfache Weiterleitung der Domain und den Rest erledigt WordPress. Damit dürften auch die zahlreichen Google-Besucher des alten Blogs ihren Weg hierher finden ;)
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