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Web 2.0

LyricRat

6. August 2009 · 0 comments

Vergiss’ all die Dienste, denen Du vorsingen musst oder denen Du ein Lied vorspielst, dessen Titel und Interpret Du suchst! In Zeiten von Twitter macht man heute so etwas in unter 140 Zeichen mit LyricRat! Das Motto Naming that tune in 140 characters or less ist Programm. Auf der Website gibt man bis zu 140 Zeichen an Lyrics ein, die man weiß und LyricRat spuckt Interpret und Titel aus:

LyricRat

Yep, funktioniert! :-)

Aber es wären nicht 140 Zeichen Programm, wenn man das Ganze nicht auch über Twitter regeln könnte:

Send a tweet to @LyricRat with some lyrics and the Rat will reply with the song title and artist and a link with more info.

So hat man LyricRat quasi immer parat, weil, ich mein, es twittert ja eh jeder die ganze Zeit… ;-)

(via Media-Digest)

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Ich gebe zu, in den letzten Monaten hatte ich etwas das Interesse an FriendFeed, den Lifestreaming-Dienst verloren. Mein Hauptaugenmerk lag mehr auf Twitter und meine verschiedenen Aktivitäten im Netz auch dort einzuspeisen.

Gestern ging FriendFeed nun mit der Betaversion eines neuen User-Interfaces an den Start. Geändert hat sich nicht nur die Optik, sondern auch der Funktionsumfang.

Während Twitter immer noch fragt “What are you doing?” und Facebook die etwas allgemeiner formulierte Frage “What’s on your mind?” stellt, fällt bei FriendFeed eine derartig auffordernde Frage ganz weg. Ein Eingabefeld mit der Möglichkeit ein Foto anzuhängen genügt hier. Allerdings war FriendFeed ursprünglich ja gar nicht dafür gedacht, manuell Inhalte einzupflegen, sondern viel mehr diese über RSS-Feeds zu aggregieren.

Und das funktioniert jetzt in Echtzeit. Und Echtzeit heißt in diesem Fall wirklich Echtzeit! Je nachdem, wievielen und welchen Leuten man folgt, kann einen dieser Informationsfluss, der hier wortwörtlich den Bildschirm hinunter fließt, auch ganz schön überfordern.

Bei der Darstellung der Informationen wird der Schwerpunkt nicht mehr durch ein Favicon auf die Quelle gelegt, sondern durch einen Avatar auf den User, der für die Information verantwortlich ist. So stellt sich beim ersten Aufrufen der Betaversion unwillkürlich ein Déjà-vu-Erlebnis ein, gleicht die Oberfläche doch auf den ersten Blick erstaunlich der von Twitter. Mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied der Geschwindigkeit, in der die Informationen dargestellt werden.

Freilich könnte man hier und da noch am Farbschema der neuen Beta feilen, aber alles in allem wird das neue FriendFeed ein wichtiger Schritt in die Zukunft sein. Auch wenn man sich wohl eingestehen muss, dass FriendFeed wohl nie den Mainstream-Erfolg haben wird, wie ihn wohl Facebook und Twitter schon haben. Dafür ist FriendFeed nicht einfach genug zu verstehen und der Otto-Normal-User kennt vermutlich die dahinter stehenden Techniken wie RSS gar nicht.

Early Adopters, Web 2.0-Evangelisten und Social Media-”Experten” hat sich FriendFeed mit dieser Beta jedoch wieder schlagartig in Erinnerung gerufen und vielleicht zieht die “Karawane”, nun da der Mob bei Twitter angekommen ist, wieder zurück in Richtung FriendFeed.

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Social Bookmarking

Ok, wenn man sich die obige Grafik ansieht, dann möchte man meinen, was für einen Unsinn ich da gestern verzapft habe. Von wegen besser oragnisieren usw. Aber das hat schon alles seinen Sinn:

Zunächst einmal soll alles in zwei Plattformen enden. Zum einen in FriendFeed und zum anderen in Facebook. Beide in Grün dargestellt. Einfach weil beide Plattformen meiner Meinung nach zwei verschiedene Zielgruppen haben. Einmal die technikaffinen Menschen und einmal die weniger technikaffinen.

Wie man sieht, stehen da immer noch fünf Social Bookmarking-Dienste. Aber immerhin habe ich mich heute bei Ma.gnolia und bei Mister Wong abgemeldet ;) Jeder dieser Dienste hat seine besondere Aufgabe, die ich im Folgenden erläutern möchte.

Mento (1)
Mento ist kein klassischer Social Bookmarking-Dienst. Er mutet eher wie ein Tumblelog an. Das liegt daran, dass man zusammen mit dem Bookmark auch eine Grafik/ein Bild oder einen Ausschnitt der Website abspeichern kann. Das macht es für mich zu einem sog. Visual Bookmarking-Tool, auch wenn es ganz anders aussieht als z.B. FFFFOUND! oder WeHeartIt.
Mento ist also hervorragend geeignet, um Bookmarks abzuspeichern, die vor allem einen visuellen Wert haben. So zumindest meine Interpretation. Mento ist auch deshalb für meine Zwecke so gut geeignet, weil die abgespeicherten Bookmarks zusammen mit dem Bild/der Grafik automatisch an FriendFeed und (ohne Bild) Delicious (dazu später mehr) gesandt werden können.
Für Mento hätte ich übrigens noch ein paar Einladungen übrig!

Diigo (2)
Diigo ist ein eher klassischer Bookmarking-Dienst im Stile von Delicious. Allerdings mit mehr Funktionen hinsichtlich Recherche und Networking, was ich aber eher weniger nutze. Auch mit Diigo kann man seine Bookmarks an verschiedene Dienste schicken, so auch an Delicious. Jedenfalls speichere ich mit Diigo die Bookmarks ab, die keinen visuellen Reiz haben ;)

Google Reader (3)
Erst heute so richtig entdeckt und ausprobiert habe ich die “Empfohlenen Artikel” des Google Reader. Hier kommt alles rein, was reinen Nachrichtenwert hat und vergänglich ist, ein dauerhaftes Abspeichern bei Delicious also nicht erforderlich macht. Auch erst heute habe ich das Bookmarklet unter “Anmerkungen” entdeckt, das es ermöglicht, auch Artikel von Webseiten zu empfehlen, die man nicht im Google Reader abonniert hat. Eine wirklich praktische Lese-Empfehlungsmaschine also! Facebook kann die Shared Items auch verarbeiten.

Digg (4)
Ja mei, Digg braucht man eigentlich nur um auf die wenigen verlinkenswerten Artikel zu verweisen, die dort erscheinen. Das wären in meinem Fall dann die Seiten, die ein dauerhaftes Bookmarken nicht lohnen, also einfach nur gediggt werden. Außerdem liest Facebook nativ die gediggten Artikel ein.

Delicious (5)
Delicious soll mir als dauerhafter Speicher aller Bookmarks dienen, die nicht in die Kategorie News oder Digg fallen und bei denen es sich lohnt, sie aufzubewahren. Auch hier kann Facebook von sich aus die Bookmarks einlesen.

In der Praxis erweist sich dieser Ablauf als nicht sehr schwierig. Es gibt ja für alles Bookmarklets bzw. Firefox Add-ons und in der Regel muss ich nicht erst überlegen, mit welchem Dienst ich jetzt diese oder jene Seite abspeichern soll. Letztlich war mir nur eine Trennung zwischen dauerhaften Bookmarks und vergänglichen Nachrichten wichtig.

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Irgendwie hat die Qualität in diesem Weblog stark nachgelassen. Ja, ich weiß.

Ich möchte irgendwie viel mehr und qualitativ besser bloggen, allein die Zeit fehlt. Außerdem gibt es mittlerweile natürlich immer mehr Kanäle, die es einem ermöglichen, das zu manifestieren, was einen interessiert und Hinweise zu interessanten Webseiten zu geben.

Dank Twitter kann man in 140 Zeichen seine aktuelle Befindlichkeit, einen Linktipp oder einen Rant loslassen, gerade wie es einem beliebt. Delicious und Mento erlauben es, per Bookmarklet auf die Schnelle eine Website online abzuspeichern und mit anderen zu teilen, FFFFOUND! macht das gleiche nur für Bilder und Grafiken. Apropos Bilder: die hostet man z.B. bei Flickr, wo sie bestenfalls viel mehr Menschen erreichen als in einem schlecht besuchten Blog der unteren Mittelklasse. Und das speist man dann alles bei FriendFeed ein, das einen sog. Lifestream erzeugt, der – in meinem Fall – ein Vielfaches mehr an Abonennten hat als dieses bescheidene Blog.

Kurzum: Das Weblog, das seine einstige Daseinsberechtigung aus den o.g. Aktivitäten im Netz bezog, verliert nach und nach an Bedeutung.

Nein, ich möchte nicht in die gleiche Kerbe schlagen, wie viele andere, die Weblogs auf dem Abstellgleis sehen. Aber es ist unbestreitbar, dass sich etwas geändert hat. Weblogs sind sehr gut geeignet für Artikel wie diesen. Wo 140 Zeichen einfach nicht ausreichen, vor allem für jemanden wie mich, der immer etwas länger braucht, um auf den Punkt zu kommen:

Ich muss mein Web 2.0-Leben besser organisieren

Ich bin bei unzähligen Diensten registriert, in letzter Zeit immer nur, um meinen Online-Nick “mapu” zu sichern, denn ich musste schon feststellen, dass wenn ich zu spät dran war, da noch ein anderer “mapu” mir zuvor gekommen war ;)

Und wie man weiß, bin ich immer sehr sprunghaft, weshalb z.B. meine Bookmarks weit verstreut sind. Das alles muss sich jetzt ändern, insbesondere aufgrund der bevorstehenden Ankunft meines iPhones ;) Das bedeutet aber auch, dass ich einige weitere Weblogs/Projekte einstampfen werde. Einfach so. Ja, genau!

mapu.de ist und bleibt meine virtuelle Heimat und wird nicht angetastet. Höchstens mal wieder ein neues Design oder eine neue Blogsoftware ;) Aber es gibt da noch ein paar andere Sachen, die mehr Balast als Freude sind, der eine oder andere Webhoster, der die Kreditkarte unnötig belastet usw.

Es genügt ein Weblog, nämlich dieses hier. Und es genügt ein Bookmarking-Dienst, ein Bildhoster, ein Microblogging-Dienst, ein Lifestream-Dienst usw. Was diese anderen Dienste betrifft, befinde ich mich gerade in der Überlegungsphase. Sicher wird dabei auch eine Rolle spielen, wie einfach diese Dienste per iPhone bedienbar sein werden ;) Nein, meinen Computer werde ich natürlich nicht aufgeben, aber so ein bisschen Web-Zwo-Nullen von der Couch aus hat ja auch was…

Also, dieser Artikel bietet noch (wie immer) keine Lösung, aber die Verpflichtung an mich, etwas ändern zu müssen. Auf jeden Fall werden hier die Spaßartikel der letzten Zeit weniger werden und längere wie dieser sollen mehr werden. Natürlich wird es noch den einen oder anderen optischen Anreiz geben ;) Naja, schaun mer mal, dann sehn mers scho, gell?

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Musebin ist ein Webdienst, bei dem man als registrierter User seine Meinung zu einem Album oder eine Nachricht zur Musikwelt im Twitterstil absetzen kann. D.h. also, in 140 Zeichen muss alles gesagt sein. Die übrigen User können der Meinung/News zustimmen oder ablehnen und/oder kommentieren.

Musebin wird natürlich von der englischen Sprache dominiert und leider ist mein Englisch nicht so gut, dass ich mich elegant in 140 Zeichen zu einem ganzen Album ausdrücken könnte. Aber interessant, was andere zu seinen Lieblingsbands schreiben, ist es allemal.

Ein erster Blick lässt vermuten, dass Musebin mit Drupal läuft. Das lässt also hinsichtlich der Community-Fähigkeiten noch viel Spielraum nach oben offen. Aber es scheint auch so einiges diesbezüglich geplant zu sein.

Leider ist Musebin noch sehr private beta und man kommt deshalb nur auf Einladung rein. Ich habe zehn Einladungen zu vergeben und wer sich das einmal selbst anschauen möchte, muss nur einen entsprechenden Kommentar hinterlassen :)

(via)

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Generatus

Wenn einem mal nichts mehr einfallen sollte, was man seinen Followern, Friends, Buddys etc. mitzuteilen hat, dann könnte man Generatus zu Rate ziehen. Leider nur auf Englisch und mit teilweise selbstbeleidigenden Tendenzen ;)

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Ich bin…

22. Oktober 2008 · 0 comments

…friendly, adicted, if only slightly obsessive, energetic, manic, easily distracted, dedicated, up to date, manboy-ish, obsessive-compulsive, intelligent, bored with life, flashy, photogenic (naja…) and invasive.

10 Web 2.0-Dienste und was sie über ihre Benutzer aussagen.

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Aus der gleichen Schmiede wie Seitwert und Seitzeichen kommt das praktische Tool Bookmerken.

Das Prinzip ist sehr einfach: Man zieht sich ein Bookmarklet in die Lesezeichenleiste seines Browsers. Wann immer man nun auf eine Seite stößt, die zwar ein Bookmark nicht wert ist, man sie aber trotzdem später noch lesen möchte, speichert man diese per Bookmarklet auf Bookmerken ab.

Wem diese Art der Dienstleistung bekannt vorkommt, kennt sicherlich auch Instapaper, einen englischsprachigen Service, der im Grunde dasselbe anbietet. Somit ist Bookmerken mit Sicherheit nicht sonderlich originell, aber da es hier nicht darauf ankommt, ob ein Dienst viele User hat, kann mann meines Erachtens ruhig auf die deutschsprachige Lösung zurückgreifen.

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