Twitter

Update: Der folgende Artikel hat sich mit dem 10.05.2010 erledigt! :-P

Es wird mal wieder Zeit für was Neues. Um mich wieder zu motivieren. Deshalb weg von WordPress, hin zu Textpattern. Weg von mapu.de, hin zu mapu.io, einer Domain, auf der bis jetzt mein wenig beachteter Lifestream lief.

Nicht nur das, ich werde mich auch von einigen — von den meisten! — meiner Blogs trennen und mich mehr konzentrieren. Auf das Wenige, was es wert sein wird, weiter zu betreiben. Damit meine ich das, was das Web 2.0 — und so — noch liebenswert macht.

Man muss nicht immer jeden Scheiß mitmachen, sich überall registrieren, zu alles und jedem seinen Kommentar abgeben. Vielleicht liegt meine Umbruchstimmung daran, dass ich dieses Jahr den Geburtstag haben werde, der allgemein als Tor zur Midlife Crisis bezeichnet wird.

Ich merke schon jetzt, wie ich nicht mehr mithalten kann. Google Wave habe ich schon nicht verstanden und Google Buzz erscheint mir ebenfalls zu kompliziert. Bloggen, Twittern, Flickern und wie die ganzen echten Buzzes aus der Pionierzeit des Web 2.0 heißen, das interessiert mich noch und das möchte ich mit neuem Elan auch weiter betreiben.

Back to the Roots — Themen und Trivialitäten, die mapu.de einst beliebt gemacht hatten.

Darum ein neues Weblog, betrieben mit einem schlanken CMS und einem schicken Theme auf meinem kostenlosen Lifetime-Account bei Joyent (den ich in gewisser Weise auch TXP zu verdanken habe!).

Blogs leben! Und in der einen oder anderen Form werden sie immer als die Urform des “ins Internet schreiben” bestehen bleiben.

Foto: Tomás Rotger

{ 4 comments }

bitly.tv

1. Januar 2010

bit.ly ist ein bekannter URL-Verkürzer. Die haben ihr Betätigungsfeld jetzt erweitert und dabei ist unter anderem bitly.tv herausgekommen. Eine Seite, die die am meisten via bit.ly verlinkten Videos aggregiert. Ist vermutlich gleichbedeutend mit den am meisten verlinkten Videos auf Twitter, da bit.ly ja bekanntlich der Standard-URL-Verkürzer auf Twitter ist.

{ Comments on this entry are closed }

LyricRat

6. August 2009

Vergiss’ all die Dienste, denen Du vorsingen musst oder denen Du ein Lied vorspielst, dessen Titel und Interpret Du suchst! In Zeiten von Twitter macht man heute so etwas in unter 140 Zeichen mit LyricRat! Das Motto Naming that tune in 140 characters or less ist Programm. Auf der Website gibt man bis zu 140 Zeichen an Lyrics ein, die man weiß und LyricRat spuckt Interpret und Titel aus:

LyricRat

Yep, funktioniert! :-)

Aber es wären nicht 140 Zeichen Programm, wenn man das Ganze nicht auch über Twitter regeln könnte:

Send a tweet to @LyricRat with some lyrics and the Rat will reply with the song title and artist and a link with more info.

So hat man LyricRat quasi immer parat, weil, ich mein, es twittert ja eh jeder die ganze Zeit… ;-)

(via Media-Digest)

{ Comments on this entry are closed }

Ich gebe zu, in den letzten Monaten hatte ich etwas das Interesse an FriendFeed, den Lifestreaming-Dienst verloren. Mein Hauptaugenmerk lag mehr auf Twitter und meine verschiedenen Aktivitäten im Netz auch dort einzuspeisen.

Gestern ging FriendFeed nun mit der Betaversion eines neuen User-Interfaces an den Start. Geändert hat sich nicht nur die Optik, sondern auch der Funktionsumfang.

Während Twitter immer noch fragt “What are you doing?” und Facebook die etwas allgemeiner formulierte Frage “What’s on your mind?” stellt, fällt bei FriendFeed eine derartig auffordernde Frage ganz weg. Ein Eingabefeld mit der Möglichkeit ein Foto anzuhängen genügt hier. Allerdings war FriendFeed ursprünglich ja gar nicht dafür gedacht, manuell Inhalte einzupflegen, sondern viel mehr diese über RSS-Feeds zu aggregieren.

Und das funktioniert jetzt in Echtzeit. Und Echtzeit heißt in diesem Fall wirklich Echtzeit! Je nachdem, wievielen und welchen Leuten man folgt, kann einen dieser Informationsfluss, der hier wortwörtlich den Bildschirm hinunter fließt, auch ganz schön überfordern.

Bei der Darstellung der Informationen wird der Schwerpunkt nicht mehr durch ein Favicon auf die Quelle gelegt, sondern durch einen Avatar auf den User, der für die Information verantwortlich ist. So stellt sich beim ersten Aufrufen der Betaversion unwillkürlich ein Déjà-vu-Erlebnis ein, gleicht die Oberfläche doch auf den ersten Blick erstaunlich der von Twitter. Mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied der Geschwindigkeit, in der die Informationen dargestellt werden.

Freilich könnte man hier und da noch am Farbschema der neuen Beta feilen, aber alles in allem wird das neue FriendFeed ein wichtiger Schritt in die Zukunft sein. Auch wenn man sich wohl eingestehen muss, dass FriendFeed wohl nie den Mainstream-Erfolg haben wird, wie ihn wohl Facebook und Twitter schon haben. Dafür ist FriendFeed nicht einfach genug zu verstehen und der Otto-Normal-User kennt vermutlich die dahinter stehenden Techniken wie RSS gar nicht.

Early Adopters, Web 2.0-Evangelisten und Social Media-”Experten” hat sich FriendFeed mit dieser Beta jedoch wieder schlagartig in Erinnerung gerufen und vielleicht zieht die “Karawane”, nun da der Mob bei Twitter angekommen ist, wieder zurück in Richtung FriendFeed.

{ Comments on this entry are closed }

Jemand ruft eine Qualitätsoffensive aus und schlägt vor, dass man auf Twitter nur noch den Leuten folgt, die man wirklich liest. Soweit so gut, das sollte eigentlich normal sein. Warum sollte ich Leuten folgen, die ich nicht lese?

Was mir nicht so gut gefällt, ist die beabsichtigte öffentliche Bekanntmachung der “Entfolgung” mit Angabe der Gründe an einem Unfollowmonday.

Leute, sollte ich jemals mitbekommen, wie mich jemand am Unfollowmonday unfollowed und meine überaus geistreichen und informativen Tweets öffentlich kritisiert, dann wird er oder sie die Rache am #Revengetuesday zu spüren bekommen!

;-)

{ Comments on this entry are closed }

Man weiß ja, dass manche Entscheidung von Apple darüber, welche iPhone-App in den App Store aufgenommen wird und welche nicht, nicht immer nachvollziehbar ist.

Jetzt habe ich aber was mitbekommen, was dem Fass den Boden ausschlägt.

Tweetie ist eine beliebte Applikation für das iPhone, um Twitter zu nutzen. Nach Tests verschiedener anderer Apps für diesen Zweck habe ich Tweetie sogar zu meinem persönlichen Lieblings-App zum Twittern erkoren.

Die Fans warten schon lange auf die Version 1.3, die der Entwickler schon vor einigen Tagen beim App Store zur Freigabe eingereicht hat.

Heute hat er eine Absage bekommen:

Tweetie 1.3 rejected. Because there’s an offensive word in the TRENDS.

Also “nur” weil viele User zufälligerweise nach einem F-Wort gesucht haben, das zufälligerweise zu dem Zeitpunkt in den Trends aufgetaucht ist, als ein Mitarbeiter des App Store die Software getestet hat, wurde Tweetie 1.3 zurückgewiesen!

Ich bin mir sicher, dass das Problem noch gelöst werden wird, aber lächerlich finde ich das schon. Wenn Tweetie 1.3 draußen ist, dann werde ich mal eine ausführliche Review darüber schreiben.

Update: Tweetie 1.3 hat’s jetzt doch in den App Store geschafft! :-)

{ Comments on this entry are closed }

Zur Zeit verschenkt MacHeist wieder einmal kostenlose Mac-Software. Alles was man dafür tun muss, ist am TweetBlast teilzunehmen. Vor allem für User, die bereits bei Twitter registriert sind, keine umständliche Sache. Aber natürlich können auch diejenigen daran teilnehmen, die noch nicht bei Twitter registriert sind. Die Details kann man hier nachlesen.

Für den geringen Aufwand bekommt man das Programm DEVONthink (Wert: 49,95 USD) geschenkt, eine Datenbank-Applikation, in der man alles Mögliche an Daten abspeichern kann. Eine Art digitaler Zettelkasten. Als Zuckerl obendrauf gibt es noch Hyperspaces (Wert: 12,95 USD) zum Verwalten seiner Desktop-Spaces und Overflow (Wert: 14,95 USD), einen App-Launcher. Insgesamt also Software im Wert von 77,85 USD!

Also los, auf zu MacHeist!

{ Comments on this entry are closed }

Es gibt eine Umfrage, bei der man darüber abstimmen kann, ob und wieviel man bereit wäre, für den Microblogging-Dienst Twitter zu zahlen. Das Ergebnis schien schon mal erschreckenderweise so auszusehen, als ob etwa die Hälfte der User 5 USD/Monat dafür zahlen würde. Das Ergebnis hat sich momentan auch wieder “normalisiert”.

Natürlich muss man nicht alles umsonst haben wollen und ich zahle auch schon für so einige Dienste im Internet, vermutlich sogar für zu viele ;) Und so sehr ich Twitter irgendwie lieb gewonnen habe, so wenig wäre ich bereit, dafür etwas zu zahlen. Dafür bringt es mir zu wenig. Es ist reiner Zeitvertreib und reine Neugier, was andere Leute so zu sagen haben und treiben.

Das trifft möglicherweise für viele andere Dienste auch zu. Warum muss ich meine Bilder bei Flickr hochladen? Wieso muss ich meine Bookmarks im Internet abspeichern? Wieso muss ich bloggen…? Ok, das geht jetzt zu weit… ;)

Jedenfalls erscheint mir Twitter am entbehrlichsten, falls es einmal kostenpflichtig werden würde. Außerdem gibt es ja momentan auch genügend Alternativen, wie z.B. Identi.ca. Die Karawane würde einfach weiterziehen…

{ Comments on this entry are closed }

Musebin ist ein Webdienst, bei dem man als registrierter User seine Meinung zu einem Album oder eine Nachricht zur Musikwelt im Twitterstil absetzen kann. D.h. also, in 140 Zeichen muss alles gesagt sein. Die übrigen User können der Meinung/News zustimmen oder ablehnen und/oder kommentieren.

Musebin wird natürlich von der englischen Sprache dominiert und leider ist mein Englisch nicht so gut, dass ich mich elegant in 140 Zeichen zu einem ganzen Album ausdrücken könnte. Aber interessant, was andere zu seinen Lieblingsbands schreiben, ist es allemal.

Ein erster Blick lässt vermuten, dass Musebin mit Drupal läuft. Das lässt also hinsichtlich der Community-Fähigkeiten noch viel Spielraum nach oben offen. Aber es scheint auch so einiges diesbezüglich geplant zu sein.

Leider ist Musebin noch sehr private beta und man kommt deshalb nur auf Einladung rein. Ich habe zehn Einladungen zu vergeben und wer sich das einmal selbst anschauen möchte, muss nur einen entsprechenden Kommentar hinterlassen :)

(via)

{ Comments on this entry are closed }

Ich bin…

22. Oktober 2008

…friendly, adicted, if only slightly obsessive, energetic, manic, easily distracted, dedicated, up to date, manboy-ish, obsessive-compulsive, intelligent, bored with life, flashy, photogenic (naja…) and invasive.

10 Web 2.0-Dienste und was sie über ihre Benutzer aussagen.

{ Comments on this entry are closed }