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Twitter

bitly.tv

1. Januar 2010 · 1 comment

bit.ly ist ein bekannter URL-Verkürzer. Die haben ihr Betätigungsfeld jetzt erweitert und dabei ist unter anderem bitly.tv herausgekommen. Eine Seite, die die am meisten via bit.ly verlinkten Videos aggregiert. Ist vermutlich gleichbedeutend mit den am meisten verlinkten Videos auf Twitter, da bit.ly ja bekanntlich der Standard-URL-Verkürzer auf Twitter ist.

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LyricRat

6. August 2009 · 0 comments

Vergiss’ all die Dienste, denen Du vorsingen musst oder denen Du ein Lied vorspielst, dessen Titel und Interpret Du suchst! In Zeiten von Twitter macht man heute so etwas in unter 140 Zeichen mit LyricRat! Das Motto Naming that tune in 140 characters or less ist Programm. Auf der Website gibt man bis zu 140 Zeichen an Lyrics ein, die man weiß und LyricRat spuckt Interpret und Titel aus:

LyricRat

Yep, funktioniert! :-)

Aber es wären nicht 140 Zeichen Programm, wenn man das Ganze nicht auch über Twitter regeln könnte:

Send a tweet to @LyricRat with some lyrics and the Rat will reply with the song title and artist and a link with more info.

So hat man LyricRat quasi immer parat, weil, ich mein, es twittert ja eh jeder die ganze Zeit… ;-)

(via Media-Digest)

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Ich gebe zu, in den letzten Monaten hatte ich etwas das Interesse an FriendFeed, den Lifestreaming-Dienst verloren. Mein Hauptaugenmerk lag mehr auf Twitter und meine verschiedenen Aktivitäten im Netz auch dort einzuspeisen.

Gestern ging FriendFeed nun mit der Betaversion eines neuen User-Interfaces an den Start. Geändert hat sich nicht nur die Optik, sondern auch der Funktionsumfang.

Während Twitter immer noch fragt “What are you doing?” und Facebook die etwas allgemeiner formulierte Frage “What’s on your mind?” stellt, fällt bei FriendFeed eine derartig auffordernde Frage ganz weg. Ein Eingabefeld mit der Möglichkeit ein Foto anzuhängen genügt hier. Allerdings war FriendFeed ursprünglich ja gar nicht dafür gedacht, manuell Inhalte einzupflegen, sondern viel mehr diese über RSS-Feeds zu aggregieren.

Und das funktioniert jetzt in Echtzeit. Und Echtzeit heißt in diesem Fall wirklich Echtzeit! Je nachdem, wievielen und welchen Leuten man folgt, kann einen dieser Informationsfluss, der hier wortwörtlich den Bildschirm hinunter fließt, auch ganz schön überfordern.

Bei der Darstellung der Informationen wird der Schwerpunkt nicht mehr durch ein Favicon auf die Quelle gelegt, sondern durch einen Avatar auf den User, der für die Information verantwortlich ist. So stellt sich beim ersten Aufrufen der Betaversion unwillkürlich ein Déjà-vu-Erlebnis ein, gleicht die Oberfläche doch auf den ersten Blick erstaunlich der von Twitter. Mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied der Geschwindigkeit, in der die Informationen dargestellt werden.

Freilich könnte man hier und da noch am Farbschema der neuen Beta feilen, aber alles in allem wird das neue FriendFeed ein wichtiger Schritt in die Zukunft sein. Auch wenn man sich wohl eingestehen muss, dass FriendFeed wohl nie den Mainstream-Erfolg haben wird, wie ihn wohl Facebook und Twitter schon haben. Dafür ist FriendFeed nicht einfach genug zu verstehen und der Otto-Normal-User kennt vermutlich die dahinter stehenden Techniken wie RSS gar nicht.

Early Adopters, Web 2.0-Evangelisten und Social Media-”Experten” hat sich FriendFeed mit dieser Beta jedoch wieder schlagartig in Erinnerung gerufen und vielleicht zieht die “Karawane”, nun da der Mob bei Twitter angekommen ist, wieder zurück in Richtung FriendFeed.

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Jemand ruft eine Qualitätsoffensive aus und schlägt vor, dass man auf Twitter nur noch den Leuten folgt, die man wirklich liest. Soweit so gut, das sollte eigentlich normal sein. Warum sollte ich Leuten folgen, die ich nicht lese?

Was mir nicht so gut gefällt, ist die beabsichtigte öffentliche Bekanntmachung der “Entfolgung” mit Angabe der Gründe an einem Unfollowmonday.

Leute, sollte ich jemals mitbekommen, wie mich jemand am Unfollowmonday unfollowed und meine überaus geistreichen und informativen Tweets öffentlich kritisiert, dann wird er oder sie die Rache am #Revengetuesday zu spüren bekommen!

;-)

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Man weiß ja, dass manche Entscheidung von Apple darüber, welche iPhone-App in den App Store aufgenommen wird und welche nicht, nicht immer nachvollziehbar ist.

Jetzt habe ich aber was mitbekommen, was dem Fass den Boden ausschlägt.

Tweetie ist eine beliebte Applikation für das iPhone, um Twitter zu nutzen. Nach Tests verschiedener anderer Apps für diesen Zweck habe ich Tweetie sogar zu meinem persönlichen Lieblings-App zum Twittern erkoren.

Die Fans warten schon lange auf die Version 1.3, die der Entwickler schon vor einigen Tagen beim App Store zur Freigabe eingereicht hat.

Heute hat er eine Absage bekommen:

Tweetie 1.3 rejected. Because there’s an offensive word in the TRENDS.

Also “nur” weil viele User zufälligerweise nach einem F-Wort gesucht haben, das zufälligerweise zu dem Zeitpunkt in den Trends aufgetaucht ist, als ein Mitarbeiter des App Store die Software getestet hat, wurde Tweetie 1.3 zurückgewiesen!

Ich bin mir sicher, dass das Problem noch gelöst werden wird, aber lächerlich finde ich das schon. Wenn Tweetie 1.3 draußen ist, dann werde ich mal eine ausführliche Review darüber schreiben.

Update: Tweetie 1.3 hat’s jetzt doch in den App Store geschafft! :-)

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Zur Zeit verschenkt MacHeist wieder einmal kostenlose Mac-Software. Alles was man dafür tun muss, ist am TweetBlast teilzunehmen. Vor allem für User, die bereits bei Twitter registriert sind, keine umständliche Sache. Aber natürlich können auch diejenigen daran teilnehmen, die noch nicht bei Twitter registriert sind. Die Details kann man hier nachlesen.

Für den geringen Aufwand bekommt man das Programm DEVONthink (Wert: 49,95 USD) geschenkt, eine Datenbank-Applikation, in der man alles Mögliche an Daten abspeichern kann. Eine Art digitaler Zettelkasten. Als Zuckerl obendrauf gibt es noch Hyperspaces (Wert: 12,95 USD) zum Verwalten seiner Desktop-Spaces und Overflow (Wert: 14,95 USD), einen App-Launcher. Insgesamt also Software im Wert von 77,85 USD!

Also los, auf zu MacHeist!

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Es gibt eine Umfrage, bei der man darüber abstimmen kann, ob und wieviel man bereit wäre, für den Microblogging-Dienst Twitter zu zahlen. Das Ergebnis schien schon mal erschreckenderweise so auszusehen, als ob etwa die Hälfte der User 5 USD/Monat dafür zahlen würde. Das Ergebnis hat sich momentan auch wieder “normalisiert”.

Natürlich muss man nicht alles umsonst haben wollen und ich zahle auch schon für so einige Dienste im Internet, vermutlich sogar für zu viele ;) Und so sehr ich Twitter irgendwie lieb gewonnen habe, so wenig wäre ich bereit, dafür etwas zu zahlen. Dafür bringt es mir zu wenig. Es ist reiner Zeitvertreib und reine Neugier, was andere Leute so zu sagen haben und treiben.

Das trifft möglicherweise für viele andere Dienste auch zu. Warum muss ich meine Bilder bei Flickr hochladen? Wieso muss ich meine Bookmarks im Internet abspeichern? Wieso muss ich bloggen…? Ok, das geht jetzt zu weit… ;)

Jedenfalls erscheint mir Twitter am entbehrlichsten, falls es einmal kostenpflichtig werden würde. Außerdem gibt es ja momentan auch genügend Alternativen, wie z.B. Identi.ca. Die Karawane würde einfach weiterziehen…

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Musebin ist ein Webdienst, bei dem man als registrierter User seine Meinung zu einem Album oder eine Nachricht zur Musikwelt im Twitterstil absetzen kann. D.h. also, in 140 Zeichen muss alles gesagt sein. Die übrigen User können der Meinung/News zustimmen oder ablehnen und/oder kommentieren.

Musebin wird natürlich von der englischen Sprache dominiert und leider ist mein Englisch nicht so gut, dass ich mich elegant in 140 Zeichen zu einem ganzen Album ausdrücken könnte. Aber interessant, was andere zu seinen Lieblingsbands schreiben, ist es allemal.

Ein erster Blick lässt vermuten, dass Musebin mit Drupal läuft. Das lässt also hinsichtlich der Community-Fähigkeiten noch viel Spielraum nach oben offen. Aber es scheint auch so einiges diesbezüglich geplant zu sein.

Leider ist Musebin noch sehr private beta und man kommt deshalb nur auf Einladung rein. Ich habe zehn Einladungen zu vergeben und wer sich das einmal selbst anschauen möchte, muss nur einen entsprechenden Kommentar hinterlassen :)

(via)

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Ich bin…

22. Oktober 2008 · 0 comments

…friendly, adicted, if only slightly obsessive, energetic, manic, easily distracted, dedicated, up to date, manboy-ish, obsessive-compulsive, intelligent, bored with life, flashy, photogenic (naja…) and invasive.

10 Web 2.0-Dienste und was sie über ihre Benutzer aussagen.

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Wissenschaftler haben Tausende von Tweets analysiert und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen: Blogger sind auch nur Spießer!

Der typische Blogger hält sich selbst für überdurschnittlich gebildet, alternativ lebend und politisch links stehend. Für diesen Typus dürfte die neue Studie ein Schlag ins Gesicht sein. Die überwiegende Mehrheit der Blogger führt ein genauso normales Leben wie ihre Millionen von Mitmenschen im deutschsprachigen Raum. Man geht einer Vollzeitbeschäftigung nach, damit man seine Familie ernähren und das Einfamilienhäuschen abbezahlen kann. Dabei spielt die Familie im Leben eines Bloggers insgesamt aber eine eher untergeordnete Rolle. Das Netzleben, sprich regelmäßige Statusupdates bei Twitter und neue Blogeinträge sind wichtiger als der Familiensegen. Der dürfte bei den meisten Bloggern nämlich schon lange schief hängen, da Papa nur noch mit dem iPhone durch das Haus läuft und jede seiner Handlungen twittert oder nach jeder Aktion an sein Laptop springt, um seinen Followern zu erzählen, was er gerade tolles gemacht hat (geduscht, Kaffe gekocht, Müll rausgebracht etc.). Genauso steht der Arbeitsplatz auf dem Spiel, da der typische Blogger auch gerne vom Arbeitsplatz aus twittert und bloggt. Aber der erste Kaffee am Morgen muss genauso dokumentiert werden wie das Warten auf den Feierabend, um dann von zu Hause aus unvermindert weiter zu twittern.

Plausibilitätsprüfungen der unzähligen Tweets haben zudem ergeben, dass sich viele Twitter-User/Blogger die Scheinwelt eines Lebens aufgebaut haben, das sie gerne führen würden, aber nicht führen können. Diese Erkenntnis sei zwar nicht unbedingt neu, da man dies bereits aus vielen Blog-Artikeln herauslesen kann. Da aber der netzaffine Mensch sich in der vermeintlichen Abgeschiedenheit des Twitter-Universums heimelig und kuschelig fühlt, gibt er dort sehr viel mehr von seinem inneren Seelenleben preis als ihm lieb sein mag. So gesellt sich zu der Gruppe der Spießer auch noch die nicht gerade kleine Gruppe von Blendern.

Spießer und Blender haben gemein, dass sie insgesamt süchtig nach dem Internet sind, dies aber niemals zugeben würden, ja nach einem Urlaub ohne Netz sogar gerne und immer wieder betonen, wie toll es doch gewesen sei so und so lange offline gewesen zu sein. Solche Statements erfolgen jedoch in der Regel bereits Sekunden nach dem Aufsperren der Haustüre nach der Rückkehr aus dem Urlaub. Frau und Kinder dürften angesichts dieses Suchtverhaltens bereits die Augen verdrehen. …

Wer es geschafft hat, bis hierher zu lesen, wird mit der Erkenntnis belohnt, dass es sich natürlich nur um eine fiktive Studie handelt. Würde es aber eine derartige Analyse von Tweets einmal geben, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das Ergebnis so oder so ähnlich ausfallen würde…

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