Lena Meyer-Landrut


Direktschland

Super gemacht! Hat das Zeug zum WM-Klassiker und Wiesn-Hit 2010! ;-) (via @_uta_ und vielen anderen!)

Ehrlich, ich find das einfach geil, wie das Land nahtlos von der ESC-Euphorie in die WM-Euphorie taumelt und sich unsere Regierung zur gleichen Zeit gerade selbst demontiert! ;-)

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Ok, ok. Das ist einfach großartig! Vor ein paar Tagen schrieb ich noch:

Vermutlich wird es am späten Abend des 29. Mai 2010 in Oslo ein böses Erwachen aus diesem Traum geben, dem Traum, dass Deutschland nach langer, langer Zeit und vor allem vielen schlechten Ergebnissen an der Spitze des Eurovision Song Contest 2010 stehen wird. Aber ich glaube, da bin ich dann doch ganz zuversichtlich, dass “unsere” Lena Meyer-Landrut im Vergleich zu den letzten Jahren ganz gut abschneiden wird. “Satellite” hat meiner Meinung nach zwar erst beim zweiten Hinhören Ohrwurm-Charakter, aber das ist bei den meisten Teilnehmern des Song Contests der Fall.

Ich freue mich, dass ich falsch gelegen hatte! Der Traum wurde nun doch Wirklichkeit! Und das bei einem ESC, bei dem das Niveau der musikalischen Präsentationen meiner bescheidenen Meinung nach – für einen ESC - relativ hoch war.

Schon nachdem etwa die Hälfte der teilnehmenden Länder ihre Stimme abgegeben hatte, lag Lena bereits mit einem relativ großen Vorsprung an der Spitze, aber wirklich glauben konnte man es erst, als sie gegen Ende des Votings dann uneinholbar die Nummer Eins war.

Ich freue mich für diesen Schlag ins Gesicht der Lena-Kritiker aus dem eigenen Lande. Nicht, weil ich so ein großer Fan von ihr wäre (sie hat ihre Sache aber gut gemacht!), sondern weil dieser eigentlich relativ unwichtige ESC wieder ganz deutlich gezeigt hat, dass wir kein Land der Dichter und Denker mehr sind, sondern eines der Nörgler und Selbsthasser. Leute, so wird es mit Deutschland nicht vorwärts gehen! ;-) Menschen, die alles scheiße finden, was aus dem eigenen Land kommt (und sei es nur der ESC-Teilnehmer, die Fußball-Nationalmannschaft bei der WM etc.), sollten einfach Auswandern und den restlichen Menschen, die solche Momente der Gemeinsamkeit genießen wollen, nicht die Stimmung vermiesen. Ich will euch dann bei einer dieser Auswanderer-Dokusoaps grandios scheitern sehen! ;-)

Zurück zum Thema. Nach langer, langer Zeit mal wieder ein Sieg beim ESC für Deutschland. Der zweite überhaupt erst. Und der zweite, bei dem die Siegerin einfach nur mit einem Vornamen als Künstlernamen auftrat. Ein Zeichen? ;-) Ich denke nicht, dass sich das Wiederholen lassen wird. Lena Meyer-Landrut war ein Glücksfall in einer Casting-Show. Ich glaube nicht, dass Stefan Raab im kommenden Jahr etwas Ähnliches gelingen wird. Aber wird auch besser so sein, bevor es wieder heißt, das sei “zu teuer”, “mit meinen Gebühren?”, blahblah… ;-)

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Wir sind Eurovision!

18. Mai 2010

Wir haben unter www.google.de/eurovision eine Website eingerichtet, mit der ihr die Popularität der Kandidaten anhand von Suchanfragen bei Google verfolgen könnt. Dabei wird die Beliebtheit mit Hilfe einer Kurve auf einer Zeitleiste angezeigt. Und es gibt eine Favoritentabelle mit denjenigen Teilnehmern, nach denen am häufigsten gesucht wird.

Vermutlich wird es am späten Abend des 29. Mai 2010 in Oslo ein böses Erwachen aus diesem Traum geben, dem Traum, dass Deutschland nach langer, langer Zeit und vor allem vielen schlechten Ergebnissen an der Spitze des Eurovision Song Contest 2010 stehen wird.

Aber ich glaube, da bin ich dann doch ganz zuversichtlich, dass “unsere” Lena Meyer-Landrut im Vergleich zu den letzten Jahren ganz gut abschneiden wird. “Satellite” hat meiner Meinung nach zwar erst beim zweiten Hinhören Ohrwurm-Charakter, aber das ist bei den meisten Teilnehmern des Song Contests der Fall.

Natürlich kommen jetzt kurz vor dem Ereignis die typisch deutschen Miesmacher aus den Löchern gekrochen, aber das wird meiner Begeisterung für Lena keinen Abbruch tun. Irgendwie ist sie doch der deutsche Casting-Star, auf den wir seit Langem gewartet hatten. Unterhaltsame Performances, eine gehörige Portion Durchgeknalltheit, ohne tränendrückende Mitleidsstory im Hintergrund. Süß und gutaussehend noch dazu, der Traum aller Spießer, die sie zwar gerne als Freundin hätten, ihre öffentlichen Auftritte ihnen aber dann doch zuweilen peinlich wären.

Ich wünsche ihr jedenfalls viel Glück für den Wettbewerb und auch noch eine erfolgreiche Karriere nach dem Eurovision Song Contest. Eventuell sollte sie Stefan Raab als Produzent/Songwriter abstoßen, wenn das denn vertraglich möglich wäre. Seien wir ehrlich, die Musik von Stefan Raab ist wie die von Dieter Bohlen, nur anders, aber trotzdem immer gleich ;-)

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