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Krankheiten

Damit ich nicht selber immer danach suchen muss, hier der Ausschnitt aus der Google Map für den europäischen Raum:


View 2009 H1N1 Flu Outbreak Map in a larger map

Es besteht sicherlich noch kein Grund zur Panik, aber beunruhigender als seinerzeit SARS oder die Vogelgrippe finde ich die Schweinegrippe allemal…

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Norovirus

10. Januar 2008 · 10 comments

Da ich in meinem Blog normalerweise nicht über meine Krankheiten lamentiere (offensichtlich scheint dafür ja nun Twitter besser geeignet zu sein, was man da so an Krankheitsgeschichten liest…) und es eher unappetitlich ist, habe ich euch bisher davon verschont über meine vermutliche Ansteckung mit dem Norovirus zu berichten.

Aber ich bin auf dem Weg der Besserung. Ist nur unschön, wenn so etwas gleich im Anschluss an den Urlaub passiert und das anfängliche Gefühl einer Grippeerkrankung (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) ohne gewohnten Schnupfen erinnerte mich stark an meine Malaria-Erkrankung, so dass ich direkt froh war, als der dünnflüssige… na ihr wisst schon, einsetzte. Obwohl ich ja aufgrund der Malaria-Art komplett geheilt sein sollte.

Gegen den Norovirus gibt es keine Therapie. Nur viel trinken und ausruhen und die Sache aussitzen (im wahrsten Sinne des Wortes ;)). Nur für ältere Menschen und Kleinkinder soll die Krankheit aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlustes gefährlich sein. Dass sie unangenehm ist, brauche ich wohl nicht extra erwähnen ;)

Naja, wenigstens sollte ich wohl zum Wochenende wieder richtig fit sein (_so_ gehört es sich auch für eine Krankheit ;)).

P.S.: Ich glaube ja, dass dieses Ruhrgebiet daran schuld ist ;)

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oder: Der Hauch des Todes.

Nach der guten Nachricht vom letzten Samstag heute der Grund, warum ich unter der Woche schon wieder nichts bloggen konnte.

Ich will hier keine lange Geschichte daraus machen, auch wenn es mich selbst (physisch und psychisch) ganz schön mitgenommen hat. Bin am Montag krank geworden und lag dann von Dienstag bis Freitag wegen einer Malaria tropica im Krankenhaus. Dank dem Wunder der Medizin bin ich innerhalb kürzester Zeit malaria- und fieberfrei geworden. Aber das Fieber und die Nebenwirkungen der Medikamente haben ganz schön geschlaucht. Darum soll ich mich noch mindestens eine Woche schonen.

Ich habe bisher immer einen großen Bogen um Arztpraxen und Krankenhäuser gemacht (und werde ich in Zukunft hoffentlich auch wieder tun), aber ich hatte am gestrigen Tag, dem Tag meiner Entlassung, doch tatsächlich so etwas wie Bewunderung gegenüber meiner behandelnden Ärztin verspürt. Die Bewunderung war eigentlich gar nicht rein persönlicher Natur sondern eher viel allgemeiner der Medizin gegenüber. Mir kamen die letzten fiebrigen Tage zwar wie Wochen vor, aber im Nachhinein betrachtet lagen zwischen dem Auftreten der ersten Symptome bis zu meiner gestrigen Entlassung gerade einmal fünf(!) Tage. NUR FÜNF TAGE FÜR DIE HEILUNG EINER TÖDLICHEN INFEKTION!!!

Ich hatte Glück. Glück, dass die Krankheit so schnell behandelt werden konnte. Natürlich denke ich jetzt auch viel über die Landsleute meiner Frau nach. Sie und ihre Familie können sich den Arzt, der die Diagnose stellt, und die heilenden Medikamente dazu leisten. Aber die meisten Nigerianer können es nicht. Bist Du reich, lebst Du. Bist Du arm, stirbst Du. Und das finde ich krass.

Und der ach so sozial schwache Teil unserer Bevölkerung bzw. dessen selbsternannte Stellvertreter jammern über 10 EUR Praxisgebühr pro Quartal.

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