Google Reader

NetNewsWire 3.2 (beta)

31. Juli 2009

NetNewsWire (NNW) ist ohne Zweifel der beste Feedreader für den Mac und er war eigentlich auch schon immer mein Liebling. Ein Problem tauchte dann mit dem runderneuerten Google Reader auf, der einen Desktop-Feedreader eigentlich obsolet machte und gerade wenn man von mehreren Rechnern aus Feeds liest auch die idealere Lösung darstellte.

NNW hingegen wurde von NewsGator aufgekauft und synchronisierte fortan mit dem eher suboptimalen hauseigenen Web-Feedreader mit dem ich nie so richtig warm werden konnte. Das wird jetzt allerdings alles anders.

NetNewsWire 3.2 betaMit neuem Logo und einem fantastischen neuen Feature startet NNW noch einmal durch und dürfte sich zusammen mit NetNewsWire for iPhone wieder eine Vormachtstellung im Feedreader-Markt sichern. Denn von nun an synchronisiert NNW mit Google Reader, dem wohl beliebtesten Online-Feedreader! Zusammen mit der Desktop- und der iPhone-Applikation das ideale Trio für den Newsjunkie! Ich weiß, ich klinge wie ein von NewsGator angeheuerter PR-Mensch, aber NNW ist nunmal ein Stück Software, das mich schon immer zu begeistern wusste.

Eine weitere wichtige Neuerung: NNW bleibt kostenlos, aber man muss dann in der unteren linken Ecke der Anwendung mit Werbeeinblendungen vorlieb nehmen. Da die Werbebanner ab und an wechseln, kann das ablenkend wirken, habe ich festgestellt. Aber man arbeitet an einer werbefreien, dafür wieder kostenpflichtigen Version. Ich muss aber sagen, dass ich für gute Software gerne ein paar Euronen hinblättere und deshalb zur werbefreien Version wechseln werde, sobald sie verfügbar ist.

Die weitere Entwicklung von NNW kann man im eigens dafür eingerichteten Weblog verfolgen. Dort findet man auch den Link zum Download der aktuellen Betaversionen.

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Mein Social Bookmarking-Flow

8. Dezember 2008

Social Bookmarking

Ok, wenn man sich die obige Grafik ansieht, dann möchte man meinen, was für einen Unsinn ich da gestern verzapft habe. Von wegen besser oragnisieren usw. Aber das hat schon alles seinen Sinn:

Zunächst einmal soll alles in zwei Plattformen enden. Zum einen in FriendFeed und zum anderen in Facebook. Beide in Grün dargestellt. Einfach weil beide Plattformen meiner Meinung nach zwei verschiedene Zielgruppen haben. Einmal die technikaffinen Menschen und einmal die weniger technikaffinen.

Wie man sieht, stehen da immer noch fünf Social Bookmarking-Dienste. Aber immerhin habe ich mich heute bei Ma.gnolia und bei Mister Wong abgemeldet ;) Jeder dieser Dienste hat seine besondere Aufgabe, die ich im Folgenden erläutern möchte.

Mento (1)
Mento ist kein klassischer Social Bookmarking-Dienst. Er mutet eher wie ein Tumblelog an. Das liegt daran, dass man zusammen mit dem Bookmark auch eine Grafik/ein Bild oder einen Ausschnitt der Website abspeichern kann. Das macht es für mich zu einem sog. Visual Bookmarking-Tool, auch wenn es ganz anders aussieht als z.B. FFFFOUND! oder WeHeartIt.
Mento ist also hervorragend geeignet, um Bookmarks abzuspeichern, die vor allem einen visuellen Wert haben. So zumindest meine Interpretation. Mento ist auch deshalb für meine Zwecke so gut geeignet, weil die abgespeicherten Bookmarks zusammen mit dem Bild/der Grafik automatisch an FriendFeed und (ohne Bild) Delicious (dazu später mehr) gesandt werden können.
Für Mento hätte ich übrigens noch ein paar Einladungen übrig!

Diigo (2)
Diigo ist ein eher klassischer Bookmarking-Dienst im Stile von Delicious. Allerdings mit mehr Funktionen hinsichtlich Recherche und Networking, was ich aber eher weniger nutze. Auch mit Diigo kann man seine Bookmarks an verschiedene Dienste schicken, so auch an Delicious. Jedenfalls speichere ich mit Diigo die Bookmarks ab, die keinen visuellen Reiz haben ;)

Google Reader (3)
Erst heute so richtig entdeckt und ausprobiert habe ich die “Empfohlenen Artikel” des Google Reader. Hier kommt alles rein, was reinen Nachrichtenwert hat und vergänglich ist, ein dauerhaftes Abspeichern bei Delicious also nicht erforderlich macht. Auch erst heute habe ich das Bookmarklet unter “Anmerkungen” entdeckt, das es ermöglicht, auch Artikel von Webseiten zu empfehlen, die man nicht im Google Reader abonniert hat. Eine wirklich praktische Lese-Empfehlungsmaschine also! Facebook kann die Shared Items auch verarbeiten.

Digg (4)
Ja mei, Digg braucht man eigentlich nur um auf die wenigen verlinkenswerten Artikel zu verweisen, die dort erscheinen. Das wären in meinem Fall dann die Seiten, die ein dauerhaftes Bookmarken nicht lohnen, also einfach nur gediggt werden. Außerdem liest Facebook nativ die gediggten Artikel ein.

Delicious (5)
Delicious soll mir als dauerhafter Speicher aller Bookmarks dienen, die nicht in die Kategorie News oder Digg fallen und bei denen es sich lohnt, sie aufzubewahren. Auch hier kann Facebook von sich aus die Bookmarks einlesen.

In der Praxis erweist sich dieser Ablauf als nicht sehr schwierig. Es gibt ja für alles Bookmarklets bzw. Firefox Add-ons und in der Regel muss ich nicht erst überlegen, mit welchem Dienst ich jetzt diese oder jene Seite abspeichern soll. Letztlich war mir nur eine Trennung zwischen dauerhaften Bookmarks und vergänglichen Nachrichten wichtig.

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Mac-User wollen Web-Anwendungen ja immer gerne als eigene Desktop-Applikation sehen, wie z.B. Mailplane, das GMail in eine Desktop-Anwendung zieht.

Nächstes interessantes Projekt ist Readomatic (early alpha), dass den Zugriff auf den beliebten Google Reader per Desktop ermöglicht:

Readomatic

Sieht sehr interessant und MacOS-like schick aus, nur muss man sich auch hier die Frage stellen, warum man es benutzen sollte, wenn es auch per Browser geht? Mailplane bringt ja z.B. ein paar Sonderfunktionen mit, wie z.B. Bilder versenden per “drag & drop” usw. Readomatic kann als Standard-Feedreader eingestellt werden, so dass z.B. Feeds über Safari direkt in Readomatic abonniert werden können. Und sonst? Egal, weiterverfolgen!

(via)

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