Foto: The Big Picture
Anderthalb Tage nachdem schwere Erdstöße die Häuser in Haiti zum Einsturz brachten, herrscht noch immer Chaos in der Hauptstadt. Wie viele Menschen umgekommen oder noch unter den Trümmern begraben sind, ist völlig unklar. Die Überlebenden graben mit bloßen Händen nach Verschütteten. Es fehlt an Trinkwasser, Leichen können nicht geborgen werden, die Krankenhäuser sind völlig überlastet. Weil auch der Flughafen von Port-au-Prince durch das Beben schwer beschädigt wurde, warten derzeit zahlreiche Nothilfeteams aus dem Ausland in der benachbarten Dominikanischen Republik auf die Möglichkeit, einzureisen. Quelle: Zeit Online
Was das schwere Erdbeben von Haiti für mich (und viele andere) so unfassbar macht, ist nicht nur die gigantische Zahl an Todesopfern, die das Beben vermutlich verursacht haben wird, sondern dass es (wieder einmal) ein Land erwischt hat, in dem es die Menschen schon vor der Katastrophe sehr schwer hatten, zu überleben. Hinzu kommt, dass es die Hauptstadt getroffen hat. Viele administrative Gebäude und Krankenhäuser, die man jetzt so dringend bräuchte, sind zerstört. Man mag sich gar nicht ausdenken wie viele weitere Tote dieses Unglück fordern wird, nur weil die Umstände eine schnelle Hilfe nicht zulassen. Kein Trinkwasser, keine Nahrung, keine medizinische Versorgung, Seuchen, Chaos, Anarchie, Plünderungen, Unruhen. Auf das ärmste Land des amerikanischen Kontinents kommen sehr schwere Zeiten zu, noch schwerer als sie ohnehin schon waren.
Man ist eingeschränkt in seinen Möglichkeiten der Hilfe. Außer Geldspenden wird man als Otto-Normalverbraucher nicht viel beitragen können. Aber auch Geld wird natürlich dringend gebraucht.
Ich habe gestern für dieses Projekt bei betterplace.org gespendet. Ich war dort bereits registriert und es ging daher sehr einfach und schnell. Es gibt dort auch noch das Projekt Erdbeben Haiti: Jetzt spenden!, das bisher bei betterplace.org die meisten Unterstützer gefunden hat.
Das einflussreiche Blog Spreeblick hat ebenfalls eine Spendenaktion ins Leben gerufen: Der Rettungsanker Haiti. Wer mag, kann auf seinem Blog auch ein entsprechendes Widget einbauen (siehe hier in der Seitenleiste), so den Spendenstand live verfolgen und seine Leser ebenfalls auf die Aktion aufmerksam machen
mapu.de ist nicht sehr einflussreich, hat aber seine Stammleser! Wenn Du, liebe/r Stammleser/in, noch nicht gespendet hast, dann tue es jetzt. Bei den oben genannten Aktionen oder bei anderen Projekten. Jeder Betrag, mag er auch noch so klein sein, kann helfen! Aber überlege mal, wie viel Geld Du im Monat für iPhone Apps ausgibst, Songs bei iTunes lädst oder generell für Deine Internetkosten bezahlst. Also ein 10er sollte da schon mindestens drin sein!
Danke!
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