Filmed throughout the band’s 2009 rehearsals and acclaimed summer tour, No Distance Left To Run finds all four members of blur together for the first time in nine years. With previously unseen archive material alongside new interviews and reportage, the film recounts the highs and lows of a very British band from the late 80’s to their headline return at Glastonbury and Hyde Park. The result is a musing on Englishness and identity and a portrait of friendship and resolution.
Den Trailer gibt es in der angekündigten Qualität und größer auf der Homepage der Band.
Bis jetzt stand es gut um die Reunion-Pläne von Blur. Doch Alex James nimmt den Gerüchten nun den Wind aus den Segeln. Der Bassist meint, er sei schlicht “zu alt” für die Band. Gegenüber Q-Radio sagt er: “Ein Teil von dir will immer noch wie die Arctic Monkeys sein oder denkt weiterhin, Popmusik sei cool, doch es kommt der Punkt, an dem du deine Jeans und Jogginghosen wegwerfen und feststellen musst, dass du zu alt für Lily Allen bist.” Des Weiteren hofft James auf die Veröffentlichung eines Klassik-Albums anstatt mit Blur ins Studio zu gehen: “Ich denke, ich werde eine Platte mit einem Orchester machen. Seit ich aufs Land gezogen bin, habe ich plötzlich angefangen den Klang von Violinen und französischen Hörner zu mögen und Schlagzeug zu hassen”.
Viel wurde über eine mögliche Reunion von Blur spekuliert. Nun bestätigt Damon Albarn, dass 2009 alle vier Gründungsmitglieder gemeinsam ins Studio gehen werden.
Blur haben nach dem Vorgänger 13 und Damon Albarns Gorillaz-Projekt genau das Album abgeliefert, das ich erwartet habe.
Vorteil: es gab keine böse Überraschung. Nachteil: es gab auch keine angenehme Überraschung. Hätte Albarn die Gorillaz einst nicht ins Leben gerufen, wäre Think Tank eine echte Weiterentwicklung gewesen. Ok, natürlich hat sich Blur nach 13 noch mal ein Stück weiter nach vorne bewegt. Nur: alles andere wäre eine echte Enttuschung gewesen.
So wartet dieses Album mit zwei, drei im Radio spielbaren und MTV-tauglichen Singles auf und alles andere ist wieder mal ein Abtauchen in andere Klangwelten und -sphären. Natürlich merkt man das Fehlen des Gitarristen Graham Coxon und mit ihm hätte der eine oder andere Song bestimmt einen anderen Sound erhalten. Aber man vermisst ihn (leider?) nicht im Geringsten. Albarn hat praktisch in Eigenregie ein Album produziert, das irgendwo zwischen Pop und Weltmusik pendelt und einen spätestens nach dem zweiten Hören (ich gebe zu: der erste Durchgang fiel mir etwas schwer) in den Bann zieht.