Die Bundesärztekammer fordert, dass Tabakabhängigkeit als Krankheit anerkannt wird.
Richtig so! Ich bin krank! Suchtkrank!
Warum sollte man das Problem verniedlichen und nur als Lifestyle-Problem, das durch reine Willensanstrengungen oder Gruppengespräche zu beheben wäre deklarieren?
Wer noch nie geraucht hat, mag das vielleicht so sehen. Es soll auch Raucher geben, die nur unter bestimmten Umständen rauchen, aber ansonsten darauf verzichten können. Oder so genannte Genussraucher…
Meiner Meinung nach sind das keine richtigen Raucher! Ein echter Raucher ist abhängig und kann längere Zeit nicht auf seinen Nikotin verzichten, ohne dass sich eine Änderung seiner Verhaltensweisen einstellen würde.
Aber Nicht-Raucher, die das mit dem Rauchverbot in der Gastronomie ganz klasse finden, weil sie meinen, es könne kein großer Verzicht für die Raucher sein, haben einfach keine Ahnung, haben wohl noch nie geraucht. Und militante Rauchgegner, die auch noch den Raucherclubs den Garaus machen wollen, in die sie niemand zwingt hinein zu gehen, sind Wichtigmacher vor dem Herren, die sonst nichts besseres zu tun haben.
Jedenfalls ist Nikotinabhängigkeit eine echte Sucht – möglicherweise das aktuelle Leben nicht so beeinträchtigend wie Alkohol- oder Heroinsucht -, und man muss uns helfen! Gebt uns den Status, den wir brauchen! Wir sind krank! Wir brauchen Behandlung! Ich will in die Rehab!
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