Momentan macht ja wieder das Gerücht eines Betriebssystems von Google die Runde.
Bei meinen Überlegungen dazu ist mir aufgefallen, dass ich vermutlich nur noch ein Betriebssystem bräuchte, auf dem ein vernünftiger Internet-Browser seinen Dienst verrichten kann.
90 Prozent der Zeit, die ich privat vor dem Rechner verbringe, befinde ich mich im Internet. Dort schreibe ich Mails, Dokumente, Tabellen, blogge, twittere, speichere Bookmarks ab, erstelle Templates und Themes usw. Die restlichen 10 Prozent außerhalb des Internets werden eigentlich nur für die Verwaltung von Musik und Fotos verwendet. Da freue ich mich dann wieder, dass ich einen Apple habe, aber ansonsten täte es bei mir auch “nur” ein Linux (btw, kann es sein, dass es Ubuntu nur für Intel-Macs gibt?). Wobei es auch für die zuletzt genannten Zwecke die entsprechenden Online-Dienste gibt.
Kurzum, eigentlich spielt für mich das Betriebssystem keine große Rolle mehr. Eigentlich, weil so ein Mac OS-Desktop halt trotzdem noch sehr schön anzusehen ist und wenn man mal etwas abseits der Netzwelt macht, dann funktioniert das mit Mac OS X perfekter als ich es jemals früher erlebt habe.
Das hat jetzt wenig mit einem evtl. Betriebssystem von Google zu tun, aber dieses Gerücht ließ mich eben darüber nachdenken, wie zweitrangig das Betriebssystem für mich mittlerweile geworden ist. Das hat natürlich auch mit den großen Veränderungen im Web zu tun. Die Zeiten, in denen man nur konsumierte, sind eben vorbei. Und neben der Möglichkeit für jeden, eigene Inhalte publik zu machen, gibt es eben auch vielfache Möglichkeiten, seinen gesamten (privaten) Alltag im Netz zu organisieren.
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Perfekt kann man nicht steigern ;)
Und ein OS ist vielleicht nicht mehr so wichtig von dem her, was man in der Front sieht, aber es gibt doch sicherlich eine wichtige Faktoren der Sachen die dahinterstecken, wie bspw. Datenverwaltung, Geräteverwaltung o.ä..