Früher bedeutete Bloggen ja nicht nur, was ins Internet zu schreiben, sondern auch – und für viele vor allem – am eigenen Weblog herumzubasteln. Damals war Bloggen nämlich, technisch gesehen, noch nicht so einfach und da man sowieso immer daran herumschrauben musste, hatte man auch das eine oder andere mal gerne das Äußere verändert (Ausnahmen bestätigen die Regel ;)) oder neue Funktionen (per Hand!) hinzugefügt usw.
Selbst das Betreiben eines Weblogs bei Blogger.com war noch ein echtes Abenteuer. Aber ich schweife ab…
Worauf ich eigentlich hinaus will: Im letzten Jahr wurden Blogging-Dienste wie Tumblr, Posterous (WP.com sowieso) immer beliebter. Sie machen das Bloggen und das Verbreiten der eigenen Inhalte extrem einfach. Ein Klick und man hat sämtliche Nachbarschafts-Web-Zwonull-Dingsbumse zugespamt. Namhafte Blogger begannen diese Angebote auf Kosten ihrer “Haupt-Blogs”, denen sie eigentlich ihre Popularität zu verdanken haben, zu nutzen.
Allerdings bleibt damit doch die gestalterische und technische Kreativität etwas auf der Strecke. Deshalb erfreut mich der, ich sag mal so… Mini-Trend, den ich heute entdeckt habe, sehr:
Beliebte* Blogger wie der Admartinator und Manuela mit ihrem Surfgarden kehren wieder zu den Blog-Wurzeln zurück und haben ihre klassischen Blogs wieder zum Leben erweckt.
Ich hoffe dieser Trend hält an, nicht nur dass die beiden beispielhaft Genannten ihr Vorhaben auch durchhalten, sondern dass ihnen andere folgen werden…
*behaupte ich einfach mal! :-)
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hömma, ich verändere ständig. Aber nur so, daß es keiner merkt! :-P
“Root-Blogger” – das find ich gut. Danke. :)
Ich habe zwar selbst einen Tumblr Account, nutze den aber eher um Fundstücke zu sammeln.
Ansonsten hege und Pflege ich seit jeher mein selbst gehostetes Wordpress Blog. Ich liebe es mit Plugins und Themes rumzuspielen, das gibt mir Tumblr alles nicht.
Man kann ja 2-gleisig Bloggen, gehaltvolle Texte im “echten” Blog und kleine Schmankerl auf Posterous & Co ;)
Naja, ich finde, dadurch verliert man aber auch ein bisschen Attraktivität. Würde man sich bei vielen Blogs mal die witzigen und nicht ernsten Sachen wegdenken, wären diese sehr schnell quälend langweilig. Mehrere Sachen pro Blogger zu abonnieren finde ich dann auch irgendwie doof.
Könnte man auch so sehen.
Muss ich dir auch zustimmen. Da tut man seinen Lesern keinen Gefallen. Für diese “Schmankerl” darf gerne Twitter herhalten.
Wobei man auch bedenken sollte, die Halbwertzeit auf Twitter ist nicht gerade lange …;)
Ein Bloger, der html und php drauf hatte früher könnte echte Bloger sein….Danach haben wir Wordpress in der Hand bekomen… ,der auch von “echte Bloger” kretiziert würde…Jetzt kommt Twitter ins Spiel…Daraus kann auch was schönes werden….